Liebe Leserin, lieber Leser,
mit großen Schritten nähert sich das BiCK-Projekt dem Ende und wir blicken mit viel Freude auf fünf gelungene Projektjahre zurück. Was mit einer Idee begann, ist dank Ihnen und Euch zu einer lebendigen Bewegung geworden. Schöpfungsbotschafter*innen, Friedhofsverwaltungen, Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Fachleute der Biologischen Stationen und viele weitere Mitwirkende haben gemeinsam gezeigt, welches Potenzial in unseren Friedhöfen bereits steckt und wie man es weiter stärken kann. Orte der Erinnerung wurden auch zu Lebensräumen – für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel und unzählige weitere Mitgeschöpfe.
Blühflächen wurden angelegt, Wissen geteilt, Netzwerke geknüpft. Es wurde geplant, ausprobiert, diskutiert, nachjustiert – und vor allem: gehandelt. Und wenn es Herausforderungen gab, wurden gute Lösungen gefunden! Jeder Quadratmeter, der naturnah gestaltet wurde, ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Biodiversitätsschutz konkret und lokal beginnt.
Ein solches Projekt lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit investieren und mit Herzblut dabei sind. Unser besonderer Dank gilt allen, die mit Tatkraft, Expertise und Begeisterung dazu beigetragen haben, dass dieses Vorhaben wachsen konnte. Sie und Ihr habt gezeigt, dass kirchliche Friedhöfe nicht nur Orte der Stille sind, sondern auch Orte des Lebens.
Auch wenn das Projekt formal endet, wirkt das, was wir gemeinsam angestoßen haben, weiter. Die geschaffenen Strukturen, das gewonnene Wissen und die entstandenen Partnerschaften bleiben (hoffentlich) bestehen. Und vor allem bleibt die Erfahrung, dass Veränderung möglich ist, wenn viele gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Wir hoffen, dass das Summen auf unseren Friedhöfen weiterklingt – als Zeichen einer Kirche, die Verantwortung für die Schöpfung übernimmt und Zukunft gestaltet.
In diesem Sinne möchten wir Ihnen mit diesem letzten Newsletter des BiCK-Projekts noch einige Anregungen geben. Zusätzlich möchten wir Ihnen noch einige geistliche Impulse mit auf den Weg geben. Hierzu stellen wir Ihnen die gelungene Andacht der BiCK-Abschlussfeier im November 2025 von Kerstin Jacobsen, Pfarrerin in Gütersloh, zur Verfügung.
Herzlichen Dank für Ihr und Euer Engagement in den ganzen Jahren!
Viele Grüßen im Namen des gesamten Projektteams
Gunnar Waesch, Fachreferent im BiCK-Projekt